Dienstag, 6. Juni 2017

Ten Count 01

Rezension Ten Count Band 1


Autor: Rihito Takarai 
Verlag: Tokyopop
Erschienen: 2015
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
Seiten: 196
Preis: 6,95€
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Klappentext


Shirotani leidet unter der Angst vor Schmutz und Bakterien. Als sein Chef einen Unfall hat, und Shirotani ihm aus Ekel nicht hilft, beschließt er, an seiner Krankheit zu arbeiten. Er lernt den Psychologen Kurose kennen, der ihn durch seine merkwürdige Art erst mal verwirrt. Nach und nach schaffen sie es, ein Vertrauensverhältnis aufzubauen. Doch plötzlich droht es zu zerbrechen …


die Autorin 

Rihito Takarai ( 宝井理人) ist Mangaka und Illustratorin. Sie wurde 1989 in Hirhoshima (Japan) geboren und mit Werken wie  Only the flower knows, Capital of Flowers und Bride of the Fox Spirithat sie bereits ihre deutschen und japanischen Fans begeistert. Von japanischen Buchhändler wurde die bislang 5-Bändige Mangareihe zur besten Boys-Love-Serie gekürt.


meine Meinung


das Cover

Auf dem Cover sehen wir den Protagonisten Shirotani. Zwar mit ungewohnt viel Haut, aber wie auch die meiste Zeit im Manga mit seinen Handschuhen, die ihn vor der Außenwelt schützen, und einem Mundschutz. Mir gefallen die Farbspiele dort sehr. Das Cover sprach mich an, aber dadurch, wie Shirotani dort abgebildet wird, habe ich ihn mir etwas anders vorgestellt. enttäuscht wurde ich aber nicht.

die Charaktere

Wie schon gesagt, habe ich mir Shirotani anders vorgestellt. Denn er ist ein sehr sensibler Mann. Er ist sehr nachdenklich und in sich zurückgezogen, was zum Großen Teil auch an seiner Krankheit liegt. Denn dadurch, dass er nichtmal eine Türklinke berühren kann, geschweige denn körperlichen Kontakt mit Mensch stand hält, erweißt sich es als sehr schwierig, Freunde zu haben. Er vertseht sich zwar sehr gut mit seinem Chef und Arbeitskollege, aber er hat Angst davor, sie zu verletzen. Denn er ekelt sich vor ihnen egal, wie sehr er sie mag.  
Kurose, der mysteriöse Psychologe, der aus dem Nichts auftaucht, scheint die Wendung in seinem Leben zu sein. Kurose und Shirotani verbringen viel Zeit miteinander, wodurch Shirotani beginnt, sich bei ihn sehr wohl zu fühlen. Beim lesen bemerkt man, wie die Anziehung der beiden Charakteren immer weiter wächst.

der Zeichenstil

Takarais Zeichenstil gefiel mir sehr gut. Die Emotionen von Shirotani waren klar zu erkennen. Die Protagonisten wurden markant gezeichnet, wodurch sie sehr männlich aussahen. 

die Story

Da es der erste Teil der Mangareihe ist, ist leider erst wenig passiert. Man wurde in die Handlung hineingeführt und lernte die Protagonisten besser kennen. Und das, was bisher im ersten Band passierte, gefiel mir sehr gut und war spannend gestaltet. Das Ende ist ein fieser Cliffhanger, sodass ich kaum abwarten kann, den nächsten Teil zu lesen.


mein Fazit

Ten Cound Band 1 ist ein wunderbarer Beginn einer Boys-Love Story. Eine besondere und außergewöhnliche Geschichte über einen kranken Mann, seine Rettung und eine sich entwickelnde Beziehung zwischen ihnen. Sehr abwechlungs- und empfehlenswert.




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