Sonntag, 14. Mai 2017

Rezension Wild Cards - Der höchste Einsatz



Autor: George R.R. Martin
Verlag: Penhaligon
Erschienen am: 24.10.2016
Seiten: 704
Preis: 14,99€
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                                                               Rezensionsexemplar




Klappentext

Einst war er ein Held.
Doch nun ist er wahnsinnig!
Immer mehr Kinder werden in Afrika in ein geheimes Labor verschleppt, wo sie absichtlich mit dem Wild-Cards-Virus infiziert werden. Die meisten sterben oder mutieren auf schreckliche Weise. Doch einige wenige werden zu Assen mit superheldengleichen Kräften und anschließend gezwungen, für das People's Paradise of Africa zu kämpfen. Dahinter steckt der Radical, das wahrscheinlich mächtigste Ass der Welt, der endgültig dem Wahnsinn verfallen ist. Das Komitee - die Ass-Eingreiftruppe der UNO - muss ihn aufhalten. Doch der Radical ist der tödlichste Gegner, dem sie sich je gegenübergesehen haben.


der Autor

Die Roman-Reihe Wild Cards wird von mehreren Us-amerikanische Autoren geschrieben, wovon Geroge R.R. Martin der Herausgeber ist. Unter den Autoren zählen Daniel Abraham, S.L. Farrell,  Victor Milán, Melinda M. Snodgrass, Caroline Spector und Ian Tregillis.Ins deutsche Übertragen wurde der Roman Der Höchste Einsatz von Simon Weinert.

Erster Satz

"Von hier oben war alles so eindeutig."

Inhalt

Die Roman-Reihe Wild Cards spielt in einer fiktiven Welt, in der das außerirdischen Virus, genannt Wild Cards, 1946 90% der Betroffenen tötet. 9% aber erleidet abstoßende Mutationen (die Sogenannten "Joker") , und 1% erlangen Superkräfte (die "Asse"). 
Um eine Arme aus Superhelden zu bilden, experimentieren Wissenschaftler in Afrika an entführten Kindern. 
Wally alias Rustbelt ist besorgt um seinen Brieffreund Lucien aus Afrika, da sich dieser längere Zeit nicht mehr antwortete. Gemeinsam mit dem Ass Gardener alias Jerusha Carter macht er sich auf den Weg nach Kongo. 



meine Meinung



das Cover

Mich hat das Cover sofort angesprochen, da es schlicht gehalten ist und die Farben sehr schön zueinander passen. Amazing Bubbles alias Michelle ist darauf abgebildet. Es ist im Stil der zuvor erschienenen Romane der Reihe und lässt sich daher gut zuordnen. 


der Schreibstil 

Ich empfand den Schreibstil als nicht flüssig und nicht gut zu lesen. Das kann zum einen auch daran liegen, dass so viele Autoren am schreiben beteiligt waren. Nach einiger Zeit war das Lesen zwar nicht mehr so anstrengend und gewöhnte mich daran, aber mit dem Schreibstil kann ich mich immer noch nicht anfreunden. Dennoch gefiel mir, dass aus mehreren Perspektiven erzählt wurde. 



die Charaktere 

 Die Charaktere haben mir gut gefallen. Sie waren meist sehr genau beschrieben und ausgearbeitet. Jede hatte eigene Probleme,Gedanken und Ansichten. Man verlor nicht die Übersicht, sondern es wurde eine tolle Auswahl an spannenden Charakteren geboten. 


die Story

Die Idee hinter dem Roman finde ich immer noch sehr Interessant. Man kann sagen, dass eine Parallel Welt geschaffen wurde, in der eine alternative Realität herrscht, wo Helden existieren. Dadurch, dass die Protagonisten dennoch Probleme mit sich bringen, die den Leser auch bekannt vorkommt, wirkt das Geschehen noch wesentlich realistischer.


mein Fazit

Der Hintergrund des Romanes und die Handlung sind sehr interessant und spannend. Dennoch gefiel mehr der Schreibstil gar nicht was dazu führte, dass ich schnell den Spaß am lesen verlor, was sehr schade ist. 




Ich bedanke mich beim Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

Montag, 1. Mai 2017

One Week Friends

Rezension One Week Friends 1




Autor: Matcha Hazuki
Verlag: Carlsen Manga!
Seiten: 162
Erscheinungsjahr: Japan, 2012 
                              Deutschland, 2017
Preis: 6,99€
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    Rezensionsexemplar
            

© 2017 CARLSEN Verlag GmbH




Klappentext

»Aber... die Erinnerung an meine Freunde wird nach einer Woche immer wieder gelöscht« gesteht Kaori Fujimiya – ein Mädchen, das im Klassenraum immer für sich allein sitzt. Trotzdem will sich Yuki Hase mit Kaori anfreunden. Indem sie jede Woche ihre Erinnerungen aufschreiben und ihnen immer wieder nachgehen, bauen die beiden eine Freundschaft auf. Immer und immer wieder aufs Neue.

Eine zuckersüße Geschichte zum Thema jugendliche »Freundschaft«.




Inhaltsangabe

Die Protagonisten der Manga Reihe Yuki Hase und Kaori Fujimiya besuchen die 10. Klasse einer Highschool und sind im selben Mathekurs. Doch sie haben noch nie miteinander gesprochen, da Kaori sehr scheu ist und nichts mit anderen Leuten zutun hat. Sie erweckt dennoch Interesse in Yuki, welcher sich mit ihr anfreunden möchte. Doch dieser Versuch scheiterte und sie ist immer noch    abweisend. Schließlich antwortet sie ihm auf die Frage, ob sie befreundet sein möchten, damit, dass es sie freuen würde, es aber nicht geht. Dies verstärkte Yukis Neugier nur noch mehr und er sucht sie in der Mittagspause auf dem Dach der Schule auf, wo sie von nun an gemeinsam essen. Unter Bedingungen die beinhalten, dass sie keine Freunde sind sondern nur gemeinsam essen.
Nach einigen gemeinsamen Pausen kommen die beiden sich schließlich näher und Yuki erfährt ihr Geheimnis und den Grund, warum Kaori keine Freunde haben kann: Jeden  Sonntag verliert sie die Erinnerung an ihre Freunde, sodass sie Montags Yuki nicht mehr kennt. Deshalb auch der Titel "One Week Friends", eine einwöchige Freundschaft.
Dies Schockiert Yuki zwar, aber hält ihn nicht davon ab, sich am Monatg wieder mit ihr anzufreunden. Er gibt sie nicht auf.
Und der Kampf um ihre Freundschaft beginnt erneut.



Meine Meinung


die Story

Obwohl die Manga Reihe in der Gerne Romanik eingeordnet ist, findet man (zumindest im ersten Band) wenige romantische Elemente. Vielmehr geht es um Freundschaft und darum, aufeinander zu zugehen. Das der Manga in 4 Panel aufgeteilt ist, gefällt mir. So  zieht sich die Handlung nicht in die Länge und es entstehen 4 wunderbare Stories über deren einzigartigen Freundschaft. So lässt es sich meiner Meinung nach auch sehr flüssig lesen und nachvollziehen.
One Week Friends berührte mich in vielen Hinsichten. Der Ehrgeiz von Yuki, eine Freundschaft zwischen Kaori und ihm aufzubauen ist beachtenswert. Er erkennt ihre Probleme und versucht alles, um sie gemeinsam zu lösen. Durch Yuki hat Kaori ein besseres Leben und ein wahren Freund gefunden.




der Zeichenstil

Hazukis Zeichenstil finde ich sehr gelungen. Er fokussiert sich deutlich auf das Zeichnen der Charaktere anstatt auf die Umgebung, was auch für die Handlung spricht. Die Personen im Manga sind sehr liebevoll und niedlich gestaltet. 



die Charaktere

Yuki und Kaori sind die Hauptprotagonisten und somit im Fokus des Geschehens. Beide Charaktere finde ich sehr sympatisch und liebenswert. Im Laufe der Geschichte öffnet sich Kaori immer mehr und ihre Persönlichkeit kehrt ans Licht. 



Fazit

One Week Friends zeigt den Lesern, worum es bei wahrer Freundschaft geht. Die Geschichte geht sehr ans Herz und ist zuckersüß. Eine wunderbare Mischung von Humor und ernsten Themen, die auch ältere Leser ansprechen könnte. Absolut empfehlenswert!



Vielen dank an den Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar!

Empfohlener Beitrag

Astrid Lindren - Ihr Leben