Donnerstag, 16. März 2017

Rezension Tokyo Ghoul 01



Rezension Tokyo Ghoul 01


Autor: Sui Ishida 
Verlag: KAZE Manga
Seiten: 224
Erscheinungsjahr: 2011
Preis: 6,95€
Kaufen? Hier!


Klappentext
DER TAG AN DEM ICH STARB
Dem Tod gerade noch von der Schippe gesprungen, erwachst Oberschüler Ken als Ghul wieder. Zuerst ist alles normal. Doch dann beginnt er, Appetit auf Menschen zu entwickeln - was einige moralische Fragen aufwirft. Ken würde sich lieber umbringen, als Menschen zu fressen. So weit kommt es aber gar micht, denn offenbar gibt wa noch andere wie ihn. Eine geheime Gesellschaft der Ghule lebt längst unter uns. 


Inhaltsangabe
Die Geschichte beginnt mit Ken Kaneki, ein Japanologie (Japanische Literatur) Erstsemester, und seinem besten Freund Hide. Die beiden Unterhalten sich in einem Cafe namens Antik über die neusten Geschehnisse in ihrer Stadt. Denn in Tokyo treiben momentan einige Ghule ihr Unwesen. Ghule leben unter den Menschen und sind von diesen auch nicht mit erstem Blick Unterscheidbar. Dennoch sind Ghule Monster und müssen sich von Menschenfleisch ernähren. Sie morden unschuldige Passanten manchmal auch nur, zum Vergnügen. 
Und da passierte die Tragödie, die Kens Leben auf Ewig ändert. Nach einem Überfall einer Ghoulin wacht Ken im Krankenhaus auf. Sofort merkt er, dass etwas anders ist. Er erfährt, dass ihm Organe der Ghoulin transplantiert wurden. Ken verspürt nun ungeheuren Hunger, doch normales Essen kommt nicht mehr in frage. Er ist jetzt ein Ghoul und braucht Menschenfleisch zum Überleben. Ken will das nicht akzeptieren. Für ihn bricht eine Welt zusammen. Er kann und will keine Menschen töten. Doch der Hunger frisst ihn von Innen auf und das Verlangen wird immer größer. Ken ist immer noch ein Mensch, doch auch ein menschenessenes Monster. Was wird nun aus seiner Freundschaft zu Hide? Kann Ken als Ghoul überleben, und Menschen töten, essen? 

Meine Meinung


das Cover
Man sieht den Hauptcharakter Ken Kaneki nachdenkend sitzen, mit einem Buch in der Hand und Arbeitsoutfit. Nicht ungewöhnlich für ihn, da er verträumt ist und es liebt, zu lesen. Zudem hat er ein rotes Auge, wovon normale Ghule zwei haben. Das Cover gibt viele Hinweise auf die Handlung des Mangas und sogar auf das Ende des ersten ggf der folgenden Teile. 


der Zeichenstil
Ich finde Sui Ishidas Zeichenkunst sehr überzeugend und gelungen. Sie sind detailliert, so dass Mimiken deutlich erkennbar sind. Es ist  abwechslungsreich gezeichnet,so wurde in ruhigen Szenen  mit sanften Zeichnungen gearbeitet, aber auch hart und düster. So wird die perfekte Stimmung für die Geschichte erzeugt.


die Charaktere 
Es ist zwar ein Horrormanga, trotzdem beginnen sich schon nach dem Ersten Teil Sympathien aufzubauen. Und das auf die vermeidlich brutalen und durchweg bösen Ghulen. Insbesondere Ken, der eigentlich ein gewöhnliches Leben führte, wächst einem in Laufe der Geschichte ans Herz. Aber auch seine Freundschaft zu Hide und das daraus bestehende Dilemma berührt mich. Auch die anderen Ghule haben starke Charaktere mit einzigartigen Hintergrunden. 


die Story
Die Story ist absolut spannend und fesselte mich sofort. Ich begann schon nach den ersten paar Seiten mit Ken mitzufühlen und wollte unbedingt wissen, was ihn da nach passiert. Denn wie er sich in seiner neuen Welt zurecht findet und was es bedeutet, ein Ghul zu sein, erfährt man in den folgenden Mangas. 


Fazit

Kens Geschichte ist sowohl tragisch und grausam, als auch mysteriös und spannend. Der Manga wirft zudem neben haufenweise Blut und Leichen auch moralische Fragen auf. Ein absolutes Must-Read, auch für jemanden, der sonst nicht viel mit Mangas am Hut hat. 

P.S gibt es zu den Mangas auch eine sehr gelungene Anime-Serie mit dem gleichen Titel. :)



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Empfohlener Beitrag

Astrid Lindren - Ihr Leben