Freitag, 28. Juli 2017

Astrid Lindren - Ihr Leben

Rezension: Astrid Lindren. Ihr Leben



Autor: Jens Andersen
Verlag: DVA Belletristik
Erschienen: 13.03.2017
Seiten:448
Preis: 26.99€
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                                                                 Rezensionsexemplar
 


Klappentext

Jens Andersen blickt in dieser ersten umfassenden Biografie nach Astrid Lindgrens Tod hinter die Fassade des weltweiten Erfolgs und erzählt ihr Leben neu. Ein einfühlsam-respektvolles Buch, das uns den Menschen Astrid Lindgren zeigt, die bekannteste Geschichtenerzählerin der Welt, eine bedeutende politische Autorin und Kämpferin für die Menschenrechte.


der Autor

Jens Andersen wurde 1955 geboren und lebt als Autor in Kopenhagen. Er arbeitete auch als Literaturkritiker für große dänische Zeitungen. Für sein 2005 erschienenes Buch Hans Christian Andersen wurde er mehrmals ausgezeichnet.Sein Werk Astrid Lindgren. Ihr Leben wurde in Dänemark und Schweden 2015 zum Sachbuch des Jahres gekürt und enthielt den renommierten Politikgens Literaturpreis.


Inhalt

In Astrid Lindgren. Ihr Leben wird die Geschichte der weltberühmten Kinderbuchautorin erzählt. Denn in ihren Leben gab es viele Höhen und Tiefen, die zu Astrid Lindgrens einzigartigen Charakter geführt haben. Sie ist eine tapfere Kämpferin, die aber auch einsame und depressive Phasen durchleben musste. Ihre Schuldgefühle und Qualen die Lindgren hatte, als sie noch als junge Frau ihr uneheliches Kind in ein er Pflegefamilie abgeben musste. Astrid Lindgren führte in vielen Hinsichten ein unkonventionelles Leben und ist somit eine sehr außergewöhnliche Frau, die ich sehr bewunder. 


der Schreibstil/der Aufbau

Jens Andersen überzeugte mich mit seiner Art, wie er Astrid Lindgren und ihr Lebenswerk beschrieb. Er ging akribisch dabei vor und gibt oft auch Denkanstöße hervor. Ihre Persönlichkeit wurde liebevoll und respektvoll dargestellt. Dabei versteifte er sich nicht in einer Pespektive sondern behandelte auch kritische Aspekte von mehreren Perspektiven. 
Mir gefiel sehr, dass Andersen viele Zitate und Bilder in die Biographie gut einbrachte. Dadurch wurde vieles veranschaulicht und förderte die Interesse und Spaß am lesen.

mein Fazit

Astrid Lindgrens Werke begleiteten mich meine Kindheit durch und so entdeckte ich schon früh meine Begeisterung für sie. Sie ist eine bewundernswerte Frau, die mich sehr geprägt hat. Nach dem lesen der Biografie stieg die Bewunderung noch mehr. Sehr interessant fand ich das Kapitel über die Kriegstagebücher und wie ihre politische Denkweise war. 



Ich bedanke mich bei den DVA Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.


Sonntag, 9. Juli 2017

Blackwell Lessons - Entfesselte Lust. Von Marc Blackwell erzählt

 Rezension: Blackwell Lessons (Devoted 5) 

- Entfesselte Lust. Von Marc Blackwell erzählt


Autor: S. Quinn 
Verlag: Goldmann
Erschienen: 20. Februar 2017
Format: Taschenbuch 
Seiten: 160
Preis: 9,99€
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                                                             Rezensionsexemplar


Klappentext

Es ist die letzte Nacht, die Hollywoodstar Marc Blackwell und seine Schauspielschülerin Sophia heimlich miteinander verbringen. Morgen wollen sie aller Welt ihre Liebe verkünden. Doch Marc ist innerlich aufgewühlt. Er weiß, dass die Papparazzi sich auf sie beide stürzen werden. Und er weiß auch, dass man seine dunkle Vergangenheit ans Licht zerren wird. Aus seiner Sicht erzählt Marc, wie aus ihm der selbstbewusste, disziplinierte Mann wurde, der stets die Kontrolle haben will. Und wie er erst mit Sophia die wahre Liebe erfuhr – eine Liebe, ebenso tief erfüllend wie zerbrechlich …

die Autorin

S. Quinn arbeitete als Journalistin, Ghostwriter, Buchgestalterin, Clubtänzerin und Partymasseuse g, bevor sie begann, Romane zu schreiben.  Susanna Quinn veröffentlicht erfolgreich Mystery-Thriller. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter in Brighton.

der erste Satz

Ich sehe Sophia liebend gerne beim Schlafen zu.


Inhalt

Der fünfte Teil der beliebten Devoted-Reihe erzählt  Marc Blackwell von seiner Vergangenheit, die ihn immer wieder einholt. Denn er war schon im jungen Alter ein sehr erfolgreicher Schauspieler. Er war gut aussehend, reich und ihm Stand jede erdenkliche Tür offen. Auch an Liebschaften mangelte es ihm nicht. Doch schon in seinen jungen Jahren entdeckt er seine gefährlichen Vorlieben und den Drang, alles in Kontrolle zu haben. Seine Schauspielkollegin Cassandra öffnet ihn die Augen und zeigt Marc eine neue Welt. Doch nach einem intensiven Sommer mit Lust und Schmerz trifft er die Entscheidung, diese Seite zu unterdrücken, da er großen Selbsthass entwickelt. Es hasst sich dafür, worauf er steht. Deswegen ist er auch der Ansicht, dass er schlecht für Sophia ist. Er wäre Böse und muss sich mit allen Mitteln von Sophia fern halten und seinen Verlangen widerstehen.


meine Meinung


das Cover

Es ist schlicht gehalten und in schwarz. Geschmückt mit Efeu ähnlichen Ornamenten. Dadurch wird dem Cover ein edles und mysteriöses Aussehen verliehen.

die Story

Obwohl dieser Teil der erste ist, den ich von der Devoted Reihe gelesen habe, bin ich schnell in das Geschehen rein gekommen und konnte sie direkt folgen. Es war interessant zu erfahren, wie Marc Blackwell zu seinem Außergewöhnlichen Charakter gekommen ist. Erstaunlich fand ich auch seine Jugend als Schauspieler. Man enthält viele Einblicke in das Leben eines Schauspielers und das harte Business in Hollywood. Dennoch fehlten mir an manchen Stellen die Details.

der Schreibstil 

Quinns Schreibstil ist eher einfach und somit leicht zu folgen. Trotzdem waren einige interessante Wortspiele und Metaphern enthalten. Dennoch gefiel mir nicht, dass es in so vielen Kapiteln unnötigerweise aufgeteilt wurde. Denn viele Kapitel waren nicht länger als eine Seite oder höchstens 5 Seiten. Das Störte das fließende Lesen. 

mein Fazit

Sehr interessant und oftmals ziemlich spannend erzählt Marc über seine dunkle Vergangenheit und auch, wie seine Liebe Sophie wieder Licht in sein Leben bringt. Einfach zu Lesen dennoch leider viel zu kurz. 



Vielen Dank an das Bloggerportal für das Rezensionexemplar. 

Dienstag, 6. Juni 2017

Ten Count 01

Rezension Ten Count Band 1


Autor: Rihito Takarai 
Verlag: Tokyopop
Erschienen: 2015
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
Seiten: 196
Preis: 6,95€
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Klappentext


Shirotani leidet unter der Angst vor Schmutz und Bakterien. Als sein Chef einen Unfall hat, und Shirotani ihm aus Ekel nicht hilft, beschließt er, an seiner Krankheit zu arbeiten. Er lernt den Psychologen Kurose kennen, der ihn durch seine merkwürdige Art erst mal verwirrt. Nach und nach schaffen sie es, ein Vertrauensverhältnis aufzubauen. Doch plötzlich droht es zu zerbrechen …


die Autorin 

Rihito Takarai ( 宝井理人) ist Mangaka und Illustratorin. Sie wurde 1989 in Hirhoshima (Japan) geboren und mit Werken wie  Only the flower knows, Capital of Flowers und Bride of the Fox Spirithat sie bereits ihre deutschen und japanischen Fans begeistert. Von japanischen Buchhändler wurde die bislang 5-Bändige Mangareihe zur besten Boys-Love-Serie gekürt.


meine Meinung


das Cover

Auf dem Cover sehen wir den Protagonisten Shirotani. Zwar mit ungewohnt viel Haut, aber wie auch die meiste Zeit im Manga mit seinen Handschuhen, die ihn vor der Außenwelt schützen, und einem Mundschutz. Mir gefallen die Farbspiele dort sehr. Das Cover sprach mich an, aber dadurch, wie Shirotani dort abgebildet wird, habe ich ihn mir etwas anders vorgestellt. enttäuscht wurde ich aber nicht.

die Charaktere

Wie schon gesagt, habe ich mir Shirotani anders vorgestellt. Denn er ist ein sehr sensibler Mann. Er ist sehr nachdenklich und in sich zurückgezogen, was zum Großen Teil auch an seiner Krankheit liegt. Denn dadurch, dass er nichtmal eine Türklinke berühren kann, geschweige denn körperlichen Kontakt mit Mensch stand hält, erweißt sich es als sehr schwierig, Freunde zu haben. Er vertseht sich zwar sehr gut mit seinem Chef und Arbeitskollege, aber er hat Angst davor, sie zu verletzen. Denn er ekelt sich vor ihnen egal, wie sehr er sie mag.  
Kurose, der mysteriöse Psychologe, der aus dem Nichts auftaucht, scheint die Wendung in seinem Leben zu sein. Kurose und Shirotani verbringen viel Zeit miteinander, wodurch Shirotani beginnt, sich bei ihn sehr wohl zu fühlen. Beim lesen bemerkt man, wie die Anziehung der beiden Charakteren immer weiter wächst.

der Zeichenstil

Takarais Zeichenstil gefiel mir sehr gut. Die Emotionen von Shirotani waren klar zu erkennen. Die Protagonisten wurden markant gezeichnet, wodurch sie sehr männlich aussahen. 

die Story

Da es der erste Teil der Mangareihe ist, ist leider erst wenig passiert. Man wurde in die Handlung hineingeführt und lernte die Protagonisten besser kennen. Und das, was bisher im ersten Band passierte, gefiel mir sehr gut und war spannend gestaltet. Das Ende ist ein fieser Cliffhanger, sodass ich kaum abwarten kann, den nächsten Teil zu lesen.


mein Fazit

Ten Cound Band 1 ist ein wunderbarer Beginn einer Boys-Love Story. Eine besondere und außergewöhnliche Geschichte über einen kranken Mann, seine Rettung und eine sich entwickelnde Beziehung zwischen ihnen. Sehr abwechlungs- und empfehlenswert.




Freitag, 2. Juni 2017

Fließsand oder Eine todsichere Anleitung zum Scheitern

Rezension Fließsand oder Eine todsichere Anleitung zum Scheitern


Autor: Steve Toltz
Verlag: Deutsche Verlags-Anstalt
Format: Gebundene Ausgabe
Seiten: 528
Preis: 24,99€
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                                                              Rezensionsexemplar





Klappentext


Zwei Freunde und tausend Katastrophen

Gescheiterter Schriftsteller, katastrophale Ehe, gefährlicher Brotjob – Liams Leben könnte besser sein. Doch zum Glück gibt es seinen besten Kumpel Aldo, den wahren Meister des Desasters. Und Liam ereilt die Inspiration: Er wird über Aldo schreiben! Um festhalten zu können, an welchem Punkt genau das Leben des auratischen Wiederholungstäters die Abzweigung in die permanente Katastrophe nahm, fährt Liam eine Parade von Aldos Missgeschicken auf, bei der eine in der Halsschlagader steckende Kuchengabel auf einer buddhistischen Hochzeitszeremonie noch das Geringste aller Probleme zu sein scheint. Wie mag das bloß alles enden ... Es gibt sicher noch Hoffnung, aber gibt es sie auch für Aldo?

Originell und mit schier unerschöpflichem Wahn- und Wortwitz erzählt Steve Toltz eine dunkle Komödie über zwei beste Freunde, die unterschiedlicher nicht sein könnten, und schafft so einen zeitlosen Roman über das Wunder, die Tragik und die Absurdität der menschlichen Existenz.


der erste Satz


Unten am Strand, wo kleine kompakte Wellen schäumend gegen schwarze Felsen klatschen, steht ein Rettungsschwimmer, die Füße in den nassen und leicht orangeroten Sand gesenkt, mit nacktem Oberkörper wie ein prächtiger Meer-Jesus.


der Autor


Steve Toltz , 1972 in Sydney geboren, lebte in Montreal, Vancouver, New York, Barcelona und Paris. Dort war er als Privatdetektiv, Kameramann, Telefonverkäufer, Sicherheitsbediensteter, Englischlehrer und Drehbuchautor tätig. Sein Debütroman Vatermord und andere Familienvergnügen stand unter anderem auf der shortlist des Booker-Preises, war ein internationaler Bestseller und wurde in gut 20 Sprachen übersetzt. Fließsand oder Eine todsichere Anleitung zum Scheitern ist sein zweiter Roman.


Inhalt


Liam und Aldo sind zwei Freunde. Wobei Liam ein Versarger, und Aldo ein noch größerer ist. Das tröstet Liam, sodass er eine Entscheidung trifft und ein Buch über seinen Kumpel Aldo schreiben will. Mit all seinen  verrückten Geschäftsideen schreibt er nun über Aldo, sein unglaubliches Leben und all die Katastrophen.  Denn Liams Freund ist ein wahrer Pechvogel, der in jedes Fettnäpfchen tritt, in der er nur treten kann.


meine Meinung


das Cover

Das abgedruckte Cover hat mich nicht direkt angesprochen, Doch im Zusammenhang mit dem Titel des Romans, welcher interessant eingebracht wurde, fand ich es interessant und passend zur Geschichte.

der Schreibstil 

Trotz' Scheibstil ist genauso ausgefallen und genial wie die Handlung selbst. Zwar musste ich mich erst an den teilweise sehr langen Sätzen mit sämtlichen Aufzählungen gewöhnen, aber dann fand ich viel Spaß daran, den Roman zu lesen und konnte kaum damit aufhören.



die Charaktere

Schon zu beginn des Romans fing ich an, große Sympathie für Liam und Aldo zu entwickeln. So fühlte ich sehr mit den beiden außergewöhnlichen Freunden mit und fesselte mich somit noch mehr an die Geschichte.


die Story

Steve Toltz hat meiner Meinung nach mit Fließsand oder Eine todsichere Anleitung zum Scheitern einen sehr humorvollen und literarisch sehr schönen Roman erschaffen. Dennoch zog sich an sehr vielen Stellen die Handlung so hin, dass ich einige Male die Lust verlor, weiter zu lesen. Dennoch wenn ich mich durch die anstrengenden Teilen, ohne allzu viel Fortschritt des Geschehen, durchgeschlagen hatte, wurde ich mit sehr schwarzem Humor belohnt.


mein Fazit

Fließsand oder Eine todsichere Anleitung zum Scheitern beschäftigt sich mit einer tragischen und lustigen Freundschaftsgeschichte. Dennoch braucht man einiges an Aushaltevermögen, um sich durch die über 500 Seiten zu schlagen. Der Roman ist zum einen zum lachen, auf der anderen Seite zum nachdenken geeignet. Eine irre Geschichte, die man auf jeden Fall eine Chance geben sollte.


Vielen Dank an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!


Sonntag, 14. Mai 2017

Rezension Wild Cards - Der höchste Einsatz



Autor: George R.R. Martin
Verlag: Penhaligon
Erschienen am: 24.10.2016
Seiten: 704
Preis: 14,99€
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                                                               Rezensionsexemplar




Klappentext

Einst war er ein Held.
Doch nun ist er wahnsinnig!
Immer mehr Kinder werden in Afrika in ein geheimes Labor verschleppt, wo sie absichtlich mit dem Wild-Cards-Virus infiziert werden. Die meisten sterben oder mutieren auf schreckliche Weise. Doch einige wenige werden zu Assen mit superheldengleichen Kräften und anschließend gezwungen, für das People's Paradise of Africa zu kämpfen. Dahinter steckt der Radical, das wahrscheinlich mächtigste Ass der Welt, der endgültig dem Wahnsinn verfallen ist. Das Komitee - die Ass-Eingreiftruppe der UNO - muss ihn aufhalten. Doch der Radical ist der tödlichste Gegner, dem sie sich je gegenübergesehen haben.


der Autor

Die Roman-Reihe Wild Cards wird von mehreren Us-amerikanische Autoren geschrieben, wovon Geroge R.R. Martin der Herausgeber ist. Unter den Autoren zählen Daniel Abraham, S.L. Farrell,  Victor Milán, Melinda M. Snodgrass, Caroline Spector und Ian Tregillis.Ins deutsche Übertragen wurde der Roman Der Höchste Einsatz von Simon Weinert.

Erster Satz

"Von hier oben war alles so eindeutig."

Inhalt

Die Roman-Reihe Wild Cards spielt in einer fiktiven Welt, in der das außerirdischen Virus, genannt Wild Cards, 1946 90% der Betroffenen tötet. 9% aber erleidet abstoßende Mutationen (die Sogenannten "Joker") , und 1% erlangen Superkräfte (die "Asse"). 
Um eine Arme aus Superhelden zu bilden, experimentieren Wissenschaftler in Afrika an entführten Kindern. 
Wally alias Rustbelt ist besorgt um seinen Brieffreund Lucien aus Afrika, da sich dieser längere Zeit nicht mehr antwortete. Gemeinsam mit dem Ass Gardener alias Jerusha Carter macht er sich auf den Weg nach Kongo. 



meine Meinung



das Cover

Mich hat das Cover sofort angesprochen, da es schlicht gehalten ist und die Farben sehr schön zueinander passen. Amazing Bubbles alias Michelle ist darauf abgebildet. Es ist im Stil der zuvor erschienenen Romane der Reihe und lässt sich daher gut zuordnen. 


der Schreibstil 

Ich empfand den Schreibstil als nicht flüssig und nicht gut zu lesen. Das kann zum einen auch daran liegen, dass so viele Autoren am schreiben beteiligt waren. Nach einiger Zeit war das Lesen zwar nicht mehr so anstrengend und gewöhnte mich daran, aber mit dem Schreibstil kann ich mich immer noch nicht anfreunden. Dennoch gefiel mir, dass aus mehreren Perspektiven erzählt wurde. 



die Charaktere 

 Die Charaktere haben mir gut gefallen. Sie waren meist sehr genau beschrieben und ausgearbeitet. Jede hatte eigene Probleme,Gedanken und Ansichten. Man verlor nicht die Übersicht, sondern es wurde eine tolle Auswahl an spannenden Charakteren geboten. 


die Story

Die Idee hinter dem Roman finde ich immer noch sehr Interessant. Man kann sagen, dass eine Parallel Welt geschaffen wurde, in der eine alternative Realität herrscht, wo Helden existieren. Dadurch, dass die Protagonisten dennoch Probleme mit sich bringen, die den Leser auch bekannt vorkommt, wirkt das Geschehen noch wesentlich realistischer.


mein Fazit

Der Hintergrund des Romanes und die Handlung sind sehr interessant und spannend. Dennoch gefiel mehr der Schreibstil gar nicht was dazu führte, dass ich schnell den Spaß am lesen verlor, was sehr schade ist. 




Ich bedanke mich beim Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

Montag, 1. Mai 2017

One Week Friends

Rezension One Week Friends 1




Autor: Matcha Hazuki
Verlag: Carlsen Manga!
Seiten: 162
Erscheinungsjahr: Japan, 2012 
                              Deutschland, 2017
Preis: 6,99€
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    Rezensionsexemplar
            

© 2017 CARLSEN Verlag GmbH




Klappentext

»Aber... die Erinnerung an meine Freunde wird nach einer Woche immer wieder gelöscht« gesteht Kaori Fujimiya – ein Mädchen, das im Klassenraum immer für sich allein sitzt. Trotzdem will sich Yuki Hase mit Kaori anfreunden. Indem sie jede Woche ihre Erinnerungen aufschreiben und ihnen immer wieder nachgehen, bauen die beiden eine Freundschaft auf. Immer und immer wieder aufs Neue.

Eine zuckersüße Geschichte zum Thema jugendliche »Freundschaft«.




Inhaltsangabe

Die Protagonisten der Manga Reihe Yuki Hase und Kaori Fujimiya besuchen die 10. Klasse einer Highschool und sind im selben Mathekurs. Doch sie haben noch nie miteinander gesprochen, da Kaori sehr scheu ist und nichts mit anderen Leuten zutun hat. Sie erweckt dennoch Interesse in Yuki, welcher sich mit ihr anfreunden möchte. Doch dieser Versuch scheiterte und sie ist immer noch    abweisend. Schließlich antwortet sie ihm auf die Frage, ob sie befreundet sein möchten, damit, dass es sie freuen würde, es aber nicht geht. Dies verstärkte Yukis Neugier nur noch mehr und er sucht sie in der Mittagspause auf dem Dach der Schule auf, wo sie von nun an gemeinsam essen. Unter Bedingungen die beinhalten, dass sie keine Freunde sind sondern nur gemeinsam essen.
Nach einigen gemeinsamen Pausen kommen die beiden sich schließlich näher und Yuki erfährt ihr Geheimnis und den Grund, warum Kaori keine Freunde haben kann: Jeden  Sonntag verliert sie die Erinnerung an ihre Freunde, sodass sie Montags Yuki nicht mehr kennt. Deshalb auch der Titel "One Week Friends", eine einwöchige Freundschaft.
Dies Schockiert Yuki zwar, aber hält ihn nicht davon ab, sich am Monatg wieder mit ihr anzufreunden. Er gibt sie nicht auf.
Und der Kampf um ihre Freundschaft beginnt erneut.



Meine Meinung


die Story

Obwohl die Manga Reihe in der Gerne Romanik eingeordnet ist, findet man (zumindest im ersten Band) wenige romantische Elemente. Vielmehr geht es um Freundschaft und darum, aufeinander zu zugehen. Das der Manga in 4 Panel aufgeteilt ist, gefällt mir. So  zieht sich die Handlung nicht in die Länge und es entstehen 4 wunderbare Stories über deren einzigartigen Freundschaft. So lässt es sich meiner Meinung nach auch sehr flüssig lesen und nachvollziehen.
One Week Friends berührte mich in vielen Hinsichten. Der Ehrgeiz von Yuki, eine Freundschaft zwischen Kaori und ihm aufzubauen ist beachtenswert. Er erkennt ihre Probleme und versucht alles, um sie gemeinsam zu lösen. Durch Yuki hat Kaori ein besseres Leben und ein wahren Freund gefunden.




der Zeichenstil

Hazukis Zeichenstil finde ich sehr gelungen. Er fokussiert sich deutlich auf das Zeichnen der Charaktere anstatt auf die Umgebung, was auch für die Handlung spricht. Die Personen im Manga sind sehr liebevoll und niedlich gestaltet. 



die Charaktere

Yuki und Kaori sind die Hauptprotagonisten und somit im Fokus des Geschehens. Beide Charaktere finde ich sehr sympatisch und liebenswert. Im Laufe der Geschichte öffnet sich Kaori immer mehr und ihre Persönlichkeit kehrt ans Licht. 



Fazit

One Week Friends zeigt den Lesern, worum es bei wahrer Freundschaft geht. Die Geschichte geht sehr ans Herz und ist zuckersüß. Eine wunderbare Mischung von Humor und ernsten Themen, die auch ältere Leser ansprechen könnte. Absolut empfehlenswert!



Vielen dank an den Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar!

Mittwoch, 12. April 2017

Rezension Percy Jackson Diebe im Olymp


Rezesion Percy Jackson

Diebe im Olymp


Autor: Rick Riorden
Verlag: Carlsen
Erschienen am:
   - Originalcopie: 2005
   - deutsche Übersetzung: 2006
Format: Taschenbuch
Seiten: 447 
Preis: 8,99
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Klapptext 

Percy passieren zwar ständig seltsame Dinge, doch nie hätte er gedachte, dass die fiesesten Monster der griechischen Mythologie hinter ihm her sein könnten. Erst als er Zuflucht im Camp Half-Blood findet, erfährt Percy den Grund dafür: Er ist der Sohn des Meeresgottes Poseidon und wie die anderen im Camp ein Halbblut! Doch damit nicht genug, denn die Götter sind darauf un dran einen neuen Krieg vom Zaun zu brechen. Ob Percy und seine Freunde das verhindern können ?


Erster Satz

Echt, ich habe nicht darum gebeten, als Halbblut auf die Welt zu kommen.


Inhalt 

Percy ist ein 12 jähriger Junge der von Jahr zu Jahr zwischen Schulen hin und her pendelt. Er lebt alleine mit seiner Mutter und ihrem Freund zusammen. Seinen Vater hat er nie kennengelernt.
In Percys Leben passieren in letzter Zeit dauernt seltsame Dinge, die eigentlich gar nicht passieren sollten. Er kann Unterwasser atmen, aus irgendeinem Grund alt grieschich lesen und bei einem Museumsbesuch mit seiner Klasse verwandelt sich seine Lehrerin plötzlich in eine Furie.
Als sein Lateinlehrerin Mr. Brunner ihm mitteilt, dass Percys Vater ein Gott ist, was ihn automatisch ein Halbblut macht, sein bester Freund Grover ein Satyr und er selbst ein Zentaur ist, ist Percy fassungslos und glaubt ihm kein Wort.
Daraufhin fragt er seine Mutter über dieses Thema aus und die Antworten die er erhällt, lösen nur noch mehr Fragen aus.
  Plötzlich stürmt Grover in die Wohnung und stammelt etwas was Percy für irrsinniges Zeug hält, aber seine Mutter anscheinend versteht, da sie daraufhin beide in ihr Auto drängt. 
Alle drei fahren zu einem Ort, der sich später als "Camp Half Blood" entpuppt. Zu Percys entsetzen kann seine Mutter das Camp nicht betreten, da sich um das Camp herum eine unsichtbare Barriere befindet, die alle nicht Halbblütler fernhält.
In diesem Camp lernt Percy vieles über sich selbst, die Geschichte des Camps und seine Fähigkeiten als Halbgott. 
Kurz nach seiner Einführung muss sich Percy, der zwar jetzt mehr weiß als vorher, aber immernoch nicht viel Ahnung von allem hat, auf eine Mission begeben, die sein Leben kosten könnte. 
Zu seinem Glück ist er nicht alleine, seine Begleiter sind Grover und ein Mädchen namens Annabeth die er im Camp kennen gelernt hat. 
Zu dritt müssen sie den gestohlenen Blitz des Zeus finden, ansonsten könnte ein Krieg zwischen den Göttern ausbrechen, der nicht nur im Olymp Konsequenzen tragen könnte.


Meine Meinung

 

der Aufbau

Es wurde in der Sicht von Percy geschrieben, somit erhält der Leser zwar nur die Informationen die Percy zum jeweiligen Zeitpunkt kennt, aber auch dann jeweils seine Gedanken und Eindrücke über das momentane Geschehen.
 Dies ermöglicht dem Leser sich mehr in die Geschichte hineinzuversetzten und löst meiner Meinung nach auch eine gewisse Spannung aus. Die, in meinem Fall, mich zum weiter lesen erregt hat.

 

der Schreibstil

Rick Riordens Schreibstil ist fesselnt. Er hat seine eigene Art die unterschiedlichen Geschehnisse, Orte und Figuren darzustellen.
 Er beschreibt die Orte und Ereignisse so genau, dass man sich die verschiedenen Szenen gut vorstellen kann und es nicht zur Qual wird weiter zu lesen. Die Figuren haben alle verschiedene Charaktereigenschaften die sich im Verlaufe des Buches in den Konversationen und Verhaltensweisen der verschiedenen Charaktere zeigen.


mein Fazit

Zu Anfangs wusste ich nicht was ich von dem Buch halten soll, da ich zuvor noch nie von Percy Jackson gehöt habe.
Doch die Charaktere, der Schreibstil und die Geschichte haben mich in ihren Bann gezogen und ich konnte irgendwann nicht mehr aufhören zu lesen. 


 


 













 

Empfohlener Beitrag

Astrid Lindren - Ihr Leben